20. Januar 2013

(*rezension*) Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig

(*rezension*) Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig


Ich habe in verschiedenen Bücherblogs durchgehend begeisterte Rezensionen von diesem Buch gelesen, was mich doch sehr neugierig gemacht hat, sodass ich mir letztendlich diesen Titel als e-Book heruntergeladen habe. 







Gebundende Ausgabe: 131 Seiten
(Audio-CD, Kindle Edition, Hörbuch-Download)

Verlag: Koros Nord (24. Juli 2012)

Homepage des Verlages: www.korusnord-gmbh.de

Größe und/ oder Gewicht: 18,6 x 14, 8 1,4 










"Manchmal ist es besser, über Nebensächlichkeiten zu lachen, denn die wirklich wichtigen Dinge benötigen unsere ganze Ernsthaftigkeit."


Kurzbeschreibung: 

Wenn wir anfangen, auf unser Herz zu hören, werden wir Dinge im Leben erkennen, die uns unvorstellbar erschienen. Mats glaubt nicht mehr an seine Träume - zu sehr ist er daran gewöhnt, in der Arbeitswelt zu funktionieren. Auch seine Frau Kiki erreicht ihn nicht mehr. Bis es zu einem Ereignis kommt, dass Mats zwingt, innezuhalten. Ein kleiner Junge hilft ihm dabei, die Welt mit anderen Augen zu sehen und sein Leben neu zu gestalten. Dass man heute noch an Wunder glauben kann, davon erzählt Jandos modernes Märchen "Sternenreiter", eine poetische Erzählung für Jugendliche und Erwachsene. Ein Buch über Freundschaft, Menschlichkeit und die Verwirklichung von Träumen. 

zum Inhalt/ Meinung:

Mats ist ein typischer Workaholic, der wesentlich mehr Zeit mit seiner Arbeit und den damit einhergehenden Projekten verbringt als mit seiner Frau Kiki und den beiden gemeinsamen Kindern. Dahinter versteckt sich keine böse Absicht; eher die Sorge um die finanzielle Absicherung und das Wohlergehen seiner Familie treiben ihn zu immer mehr Überstunden und sorgen für die sich deutlich anbahnende Entfremdung. Selbst die Bitte seiner Frau, an einem Samstag Zeit für sie und die Kinder einzuplanen, erreichen Mats nicht. Erst als Mats einen schweren Unfall hat und er nach Wochen im Koma in einem Krankenhaus aufwacht und dort den kleinen, seltsamen Jungen kennen lernt, öffnen die Gespräche zwischen den beiden Mats' Augen und er erkennt, dass es wichtigere Dinge im Leben gibt und es nicht zu spät ist, sein Leben zu ändern.

Meiner Meinung nach ist dieser Titel ein schöne Kurzgeschichte, die man recht zügig gelesen hat. Die Botschaft ist klar und eindeutig, da sie dem Leser ganz offen mitgeteilt wird, wie zum Beispiel "Erst wenn der geliebte Menschen sich weit von uns entfernen, merken wir, wie wichtig sie für uns sind." Das zieht sich durch das ganze Buch, was sicherlich dem einen eher entgegenkommt als dem anderen. Ich glaube, mir sind einfach Bücher lieber, bei denen ich als Leser mitdenke und somit das Gefühl habe oder mir dieses Gefühl vermittelt wird, dass Ich gewisse Erkenntnisse, Entdeckungen oder Botschaften (selbst-)erkannt oder herausgefunden habe anstatt alles schon auf einem Tablett mundfertig präsentiert zu bekommen. Wirklich schade, da so die Erkenntnisse aus den Gesprächen zwischen dem kleinen Jungen und Mats etwas lieblos aneinandergereiht wirken, was das Buch trotzdem nicht zu einem schlechten Buch macht. 

Fazit:

Das Buch würde ich nur eingeschränkt empfehlen aus dem von mir oben bereits angebrachten Grund, dass ich meine, dass ein gewisses selbstständiges Mitdenken einen viel prägenderen Eindruck macht und man als Leser auch eine ganz andere Beziehung zum Buch und zum Inhalt bekommt, wenn man sich seine eigenen Gedanken macht und eigene Schlüsse ziehen kann bzw. zu eigenen Ergebnissen kommt. Wem das allerdings nichts ausmacht, dass dem Leser alles schon fertig serviert wird, der findet in dem Buch mit Sicherheit eine schön erzählte Geschichte über die Erkenntnis, der (hier) wirklich wichtigen Dinge im Leben. 


Kommentare:

  1. Ich habe das Buch auch erst vor kurzem gelesen und mir hat es sehr gut gefallen. Was die Geschichte einem mitteilen möchte, ist deutlich, aber ich denke, dass sie trotzdem zum Nachdenken anregt. Wie sieht eigentlich mein Leben aus? Sehe ich die Dinge gleich wie der kleine Junge? Das sind beispielsweise Fragen, die sich für mich aus dem Lesen der Geschichte ergeben haben.

    Trotzdem schöne Rezension. Ich kann deine Ansichtspunkte auch verstehen ;)

    Liebe Grüße,
    Filo

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  2. Hi Filo (du fleißige Schreiberin!),

    also wie schon gesagt, ist das Buch definitiv nicht schlecht. Vielleicht empfinde ich das Buch auch so, weil ich mir diese Fragen schon vor einiger Zeit gestellt habe? Hm. Wenn du gerne etwas in diese Richtung liest, dann könnte ich dir spontan von Jorge Bucay "Komm, ich erzähl dir eine Geschichte" empfehlen. Dieses Buch besteht aus mehreren Kurzgeschichten, die hier und da zum Nachdenken anregen. Und ab und an muss man das auch mal etwas länger, aber vielleicht lag es auch daran, dass es eines meiner ersten Bücher war, die ich auf spanisch gelesen habe.

    Liebe Grüße
    dein Leseeulchen

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