Posts mit dem Label Aktion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Aktion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

20. März 2013

(*leserunde*) Die Rose von Darjeeling

Da kommt man nichtsahnend morgens ins Büro, richtet alles für den angehenden Arbeitstag her, verarztet schon mal im Voraus seine Kollegen und schlurft dann am ersten Kaffee lesend durch seine E-Mails und entdeckt vollkommen überraschend, dass man ein Leseexemplar für die Leserunde zu " Die Rose von Darjeeling" gewonnen hat! WOW!! Bin noch immer ganz sprachlos und freue mich total darüber!!


 Und wollt ihr wissen, worum es geht? Hier kurz die Inhaltsangabe:


 Zwei Freunde. Ein Schicksal. Eine Liebe, die nie vergeht …

Darjeeling in den Dreißigern. Kathryn, eine junge Engländerin voller Träume, lebt auf der Teeplantage ihres Vaters. Sie ist begeistert als zwei deutsche Reisende bei ihnen Halt machen: der attraktive Gustav, der Kontakte für seinen Teehandel knüpfen will, und sein bester Freund Carl, der auf der Suche nach einer neuen Rhododendrenart ist. Allem Widerstand zum Trotz folgt sie den jungen Männern auf ihre gefährliche Expedition in den Himalaya – und merkt dabei, wem ihr Herz gehört. Doch die Plantage ihres Vaters steht vor dem Ruin, und in Deutschland bricht der Krieg aus …


Dieser Roman von Sylvia Lott nimmt ebenfalls an der Lovelybooks-Aktion "Debütautoren 2013" teil.

Und wer von euch nun richtig neugierig geworden ist, der kann sich auf der dazugehörigen Homepage noch weitere Informationen zum Buch, zur Autorin sowie zu Lesungen (u. a. in Bremen, Potsdam und auf Borkum) erhalten.

Und wem das Buch gefällt und wer vielleicht gerne ebenfalls an der Leserunde gerne teilnehmen möchte, findet diese hier.

Viel Spaß beim Lesen!!

Euer Leseeulchen


25. Februar 2013

(*rezension*) Paradiessucher

(*rezension*)Paradiessucher

Nachdem ich in der vergangenen Woche bereits "Wen küss ich und wenn ja, wie viele" von Mara Andeck für die Lovelybooks-Aktion "Debütautoren 2013" gelesen habe, stand diese Woche ebenfalls im Zeichen dieser Aktion. Den Titel, den ich mir ausgesucht habe, ist "Paradiessucher" von Rena Dumont. 




Autorin: Rena Dumont
Homepage der  Autorin: www.renadumont.de

Flexibler Einband: 304 Seiten

Verlag: Hanser Verlag, 1. Auflage (28. Januar 2013)
Homepage des Verlages: www.hanser-literaturverlage.de

Sprache: Deutsch

Genre: Kinder- und Jugendbuch

Preis: 14,90 EUR (D), 15,40 EUR (A), 21,90 sFR



        - - > Leseprobe < - - 



(Klappentext)

Die siebzehnjährige Lenka träumt schon lange davon, mit ihrer Mutter in den Westen zu gehen. Sie hat genug vom bornierten Leben in der böhmischen Kleinstadt, sie möchte Schauspielerin werden, West-Jeans tragen und sich endlich nicht mehr wegducken müssen. 
Doch wie schwer so eine Entscheidung ist, merkt man erst, wenn es ernst wird: die Heimat, alle Freunde und Verwandten zurückzulassen. Die Erinnerungsstücke. Und Pavel, die erste Liebe. Das fremde Land macht es einem auch nicht leicht. Das soll es also sein, das langersehnte Paradies?
Eins steht fest: Zurück können sie nicht. Und langsam gewöhnen sie sich an die verrückte Welt des Asylbewerberheims. An deutsche Zungenbrecher wie >>Landratsamt<< und >>Beamtensesselfurzer<<. Und an die Menschen in ihrem neuen Leben.
"Jetzt ziehst du wieder den Schwanz ein. Erinnere dich an die Schikanen deiner Vorgesetzten. Wie diese opportunistischen Arschlöcher mich nicht auf das >großartige Prager Konversatorium< gelassen haben, wie erniedrigend das war, wie wir geheult haben.

.

.


Wir dürfen nie etwas sagen, wir halten das Leben lang die Schnauze."

Rena Dumont wurde 1969 im tschechischen Prostejov geboren. Nach zwei misslungenen Versuchen einen Studienplatz am dortigen Schauspielkonversatorim zu bekommen, flüchtet sie im Alter von 17 Jahren zusammen mit ihrer Mutter nach Deutschland. Beide verbringen die erste Monate in einem Asylantenheim bis sie später nach München gehen. Nach vier Jahren in der bayrischen Hauptstadt und trotz sprachlicher Defizite erhält Rena Dumont einen Studienplatz an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und schließt dieses mit Diplom ab. Inzwischen besitzt sie zahlreichen Theater- und Filmerfahrung. Ebenfalls schreibt sie Drehbücher und Kurzgeschichten. Am 28. Januar dieses Jahr erschien im Hanser Verlag ihr teils autobiografisches Erstlingswert "Paradiessucher", das ebenfalls im März auf der Leipziger Buchmesse präsentiert wird. (Quelle: www.renadumont.de)

"Paradiessucher" erzählt die Geschichte von  der alleinerziehenden Mutter Nadja und ihrer siebzehnjährigen Tochter Lenka, die in der damaligen Tschechoslowakei leben und dem starren Leben des damaligen herrschenden Systems überdrüssig sind. Hinzukommt, dass Lenka sich nichts sehnlicher wünscht als Schauspielerin zu werden, sie aber bei der Aufnahmeprüfung am Prager Konversatorium aufgrund der Präsentation eines Werks eines amerikanischen Künstlers scheitert und ihr ebenso Beziehungen zur bzw. Empfehlungen der Partei fehlen. Als völlig unerwartet für beide ein Visum für einen zweiwöchigen Aufenthalt in Deutschland in Haus flattert, steht für Lenka vollkommen außer Frage, was zu tun ist. Auf ins Paradies! Auch wenn es bedeutet, sich von seiner ersten Liebe zu trennen, sich von seiner Familie möglicherweise für immer zu verabschieden...Aber ist das die richtige Entscheidung? In Deutschland erwartet beide eine nervenaufreibende Zeit, mit vielen Ängsten und Zweifeln.

Rena Dumont schreibt in ihrem Erstlingswerk sehr offen, direkt und völlig unverblümt ihre teils autobiografische Geschichte. Aufgefallen ist mir, dass die beiden Hauptcharaktere in manchen Momenten ihre Rolle vertauschen. Oftmals ist die Mutter so aufgeregt, total nervös, ängstlich und unsicher ("Wo ist er hin?", flüstere ich, als sich meine Mutter nach einer Weile neben mich ins Bett legt. "Wer?" "Dein Mut."), während Lenka geradezu von Stärke, Selbstbewusstsein und Überzeugung strotzt und somit ihre Mutter in manch wichtigen und entscheidenden Momenten mitzieht. Für eine 17-Jährige fand ich das mitunter sehr beeindruckend, manchmal fast schon ein wenig unglaubwürdig bzw. ich war doch sehr verwundert. Hat man mit 17 schon so eine starke, gefestigte Persönlichkeit ("Mami, wenn du nicht gehen willst, dann gehe ich allein...") und kann man in einigen Momenten mit 17 auch schon so >abgeklärt< sein? ("Marian und ich haben kein Bett, in dem wir miteinander schlafen können. In unserem Zimmer hält sich meistens meine Mutter auf, in seinem vier Albaner, drei Jugoslawen und ein Slowake...Manchmal tun wir es einfach nachts auf seinem Hochbett...") Nichtsdestotrotz besitzt Lenka einen wirklich starken Charakter. Eindrucksvoll nimmt sie Dinge selbst in die Hand und erhält beispielsweise die Genehmigung zum Schulbesuch um Deutsch lernen zu können.

Insgesamt macht das Buch auch vom Schreibstil her einen guten Eindruck. Es ist in viele kürzere Kapitel aufgeteilt, sehr flüssig geschrieben und leicht zu lesen. Die Gedanken und Gefühle von Lenka sind sehr gut beschrieben und man kann sich somit als Leser sehr gut in ihre Lage versetzen.

Mir hat das Buch gut gefallen; allein schon deshalb, weil ich meine ersten Kindheitsjahre noch zu DDR-Zeiten erlebt habe und ich mich an viele Dinge erinnere bzw. nachvollziehen kann, z. B. das über Politik nur - wenn überhaupt - im Flüsterton geredet wurde und man trotzdem Angst hatte, dass das Gesagte nach außen getragen werden könnte. Sicherlich gibt es unzählige gleiche oder ähnliche Geschichten der Flucht und der Zeit des Asylantenheims, aber ich meine, dass jede dieser Geschichten es wert ist, erzählt zu werden, denn diese Geschichten berühren nicht nur, sie sind oftmals auch sehr traurig und schockierend, aber gleichzeitig auch Zeugnis von unglaublichem Mut, sich einer derart ungewissen Zukunft zu stellen. Ich kann dieses Buch auf alle empfehlen; an diejenigen, die sich für diese Zeit der Geschichte sowie deren Schicksale interessieren, aber auch denen, die damit kaum in Berührung gekommen sind, weil diese Geschichten zeigen, wie viel Mut viele Menschen aufbringen mussten, um einen solchen Schritt zu wagen und dass da so sehnlich herbeigesehnte Paradies ein durchaus sehr dehnbarer Begriff sein kann.



12. Februar 2013

Leserunde: Worte sind nicht meine Sprache

Liebe Leseeulchen!

In der vergangenen Woche staunte ich nicht schlecht als ich eine Nachricht vom Knesebeck-Verlag im Postfach hatte, mit der Bitte um Bekanntgabe meiner Wohnanschrift. Genauer gesagt, musste ich die Mail mehrfach lesen, weil ich es einfach nicht glauben konnte! Ich hatte mich um ein Leseexemplar für die Leserunde von "Worte sind nicht meine Sprache" von Aidan Chambers bei Lovelybooks beworben - und tatsächlich ein Exemplar gewonnen!! Was für eine riesige Freude!! 
 
Hier schon mal als Vorgeschmack das Cover und die Inhaltsangabe: 


Karl ist verliebt und verzweifelt zugleich: Der 18-Jährige soll eine Reihe von Briefen verfassen, durch die Fiorella, das Mädchen seiner Träume, mehr über ihn und seine Geheimnisse herausfinden will. Doch Karl leidet an Legastenie, und so fasst er einen ungewöhnlichen Plan: Er bittet Fiorellas Lieblingsautor um Hilfe, nicht ahnend, dass dies zu einer Kette ungeahnter Verwicklungen führ und fast in einer Katastrophe endet, die das Leben für sie alle von Grund auf verändert...(Bild: www.lovelybooks.de)



Während viele schon in die Leserunde gestartet sind, muss ich mich noch etwas gedulden, da der Versand ins Ausland ein paar Tage länger in Anspruch nimmt. Und das, wo es mir schon so doll in den Fingern juckt!! *seufz*

Liebe Grüße vom abwartenden und Tee trinkenden
Leseeulchen


28. Januar 2013

***Neues Lesefutter***

Hallo liebe Leseeulen!

Mein Montag hat heute gleich mit neuem Lesefutter begonnen. Im Rahmen der Aktion Debütautoren 2013 habe ich entschieden, dass folgende beide Bücher den Anfang machen werden. Ich bin schon ganz gespannt, was mich da erwartet. Aber Eile mit Weile, denn auf alle Fälle werde ich das Buch, das ich gerade lese, auf alle Fälle zu Ende bringen.


Wen küss ich und wenn ja, wie viele? 
 - Mara Andreck - 

Sechszehn und ungeküsst

Lilia hat es satt! Da sitzt sie nun an ihrem 16. Geburtstag - die erhoffte Überraschungsparty ist nicht, die nächste Klassenarbeit droht, aber das Schlimmste: Lilia hat noch nie einen Jungen geküsst. Das muss sich ändern! Wie passend, das Lilia sowieso gerade damit beschäftigt ist, ihr Bioreferat zum Thema >>Balzverhalten im Tierreich<< vorzubereiten. Immerhin sind Menscen auch nur ihr neues Wissen einfach auf ihr eigenes Liebesleben anzuwenden...
Ziel des Ganzen: Am Ende will Lilia küssen - und zwar unbedingt den Richtigen!

Lilias Tagebuch - unverwechselbar erzählt und zum Lautlachen komisch





Paradiessucher
 - Rena Dumont -

1986 in einer tschechischen Kleinstadt. Lenka ist 17 und hat große Träume. Schauspielerin möchte sie werden, endlich frei sein, sagen, was sie will, fahren, wohin sie will, kaufen, was ihr gefällt. Als sie und ihre Mutter ein Visum für zwei Wochen Deutschlandurlaub erhalten, ist das ihre große Chance...




Dann kann es also bald losgehen!!


16. Januar 2013

News: Neue Aktion

Schon öfter habe ich mit der ein oder anderen Lesechallenge geliebäugelt und mich dann doch dagegen entschieden, weil es irgendwie nicht passte. 

Entweder war die vorgegebene Anzahl der zu lesenden Bücher recht hoch und meine Bereitschaft, meine anderen Hobbies (etwas) zu vernachlässigen, einfach nicht gegeben (und lesend bin ich ehrlich gesagt nun auch nicht gerade der "rasende Roland") oder aber die Vorgabe, dass beispielsweise nur Neuerscheinungen für die Challenge gelesen werden sollen, nicht nur sehr kostenintensiv sein kann, sondern ich auch noch über eine ganz gute Auswahl ungelesener Bücher verfüge, denen ich gerne - oder zumindest teilweise - den Vortritt geben möchte. 

Beim heutigen Durchstöbern der Literaturplattform Lovelybooks bin ich allerdings zufällig auf das Thema "Debütautoren 2013" gekommen und es hat sozusagen sofort >Zoom< gemacht! Aber seht selbst! --> KLICK <--

Euer Leseeulchen