4. Juli 2013

Auf einen Blick: Lesestatistik Juni

Und wieder ist ein Monat vorüber! Und auf das Jahr 2013 gesehen, haben wir damit sogar schon Halbzeit!

Auch im Juni habe ich mit meiner Gewohnheit, pro Woche ein Buch zu lesen, nicht gebrochen. Und auch in diesem Monat hatte ich wirklich ein paar schöne Bücher aus den unterschiedlichsten Bereichen dabei. Das einzige Buch, bei dem der Funke nicht so recht übersprüngen wollte, war "Der Geschmack von Apfelkernen". Keine Ahnung, was da los war, aber irgendwie wusste ich schon auf der ersten Seite, dass das nicht mein Ding werden würde. Daher ist das Buch auch schon auf dem Stapel der Bücher gelandet, die mal einen neuen Besitzer bekommen sollen.

Alle anderen Bücher haben mir vollen Lesegenuss gebracht. Ich habe endlich "Die Rose von Darjeeling" beenden können und trotz der Unterbrechung habe ich sofort wieder "reingefunden"...und es ist wirklich eine sehr schöne Geschichte. 
Auf meinem Kurzurlaub hat mich mein e-Reader begleitet und damit der Fantasy-Roman "Taberna Libraria: Die magische Schriftrolle". Auch dieses Buch habe ich sehr gespannt gelesen. Es geht um zwei Freundinnen, die in einem abgelegenem Dorf einen alten Bücherladen kaufen und wieder eröffnen wollen. Wohin sie diese Entscheidung führt, erfahren die beiden jungen Frauen erst, als die ersten Vampire und Werwölfe ihre Bestelllisten bei ihnen abgeben...
Alle guten Dinge sind drei! Und das dritte und letzte Buch, was ich total interessiert gelesen habe, ist das Sachbuch "Gute Laune kann man essen". Darüber möchte ich an dieser Stelle noch nicht zu viel verraten, da ich dieses Buch gerne vorstellen möchte; nur ein kleiner Hinweis: es geht um die Farben unserer Nahrungsmittel und dessen Wirkung. 

Kurzum bedeutet vier gelesene Bücher für meine "Auf die hohe Kante"-Challenge immerhin EUR 8,00 für mein Sparschwein! :-)

Aber seht selbst die Zahlen...


 

Montagsfrage #18: Welches ist dein Halbjahresfavorit?


Auch wenn ich mich hier nicht auf nur ein einziges Buch festlegen kann und möchte, fallen mir jedoch ganz spontan die Titel ein. Zum einen habe ich in diesem Jahr mit einem unheimlich schönen Buch angefangen: "Die Psychologin" von Carolyn Jess-Cooke, ein Roman aus dem Bereich der Gegenwartsliteratur. Hier geht es um die Psychologin Anya, die selbst ein traumatisches Erlebnis verarbeiten muss und durch den 10-jährigen Alex erneut mit diesem Traum konfrontiert wird und feststellen muss, dass er Geheimnisse von ihr kennt, die sie selbst an der Realität zweifeln lassen. Ein wirklich sehr einfühlsames und auch interessantes Buch!

Bei meinem nächsten persönlichen Highlight bin ich der Empfehlung eines lesenden Freundes gefolgt und war wirklich mehr als positiv überrascht. Alleine als ich schon das erste mal das Cover des Buches gesehen und das Buch selbst in der Hand gehalten habe. Und zwar handelt es sich hier um den Fantasy-Roman "Die Lügen von Locke Lamora" von Scott Lynch. Hier geht mal (fast) nicht um Magie oder um übernatürliche Kräfte oder Fähigkeiten, sondern eher um der Fantasie entsprungenen Orte, die mit Dingen oder Eigentschaften versehen sind, die wir aus unserer Welt kennen, z. B. die Brücken und Flüsse von Venezia, wo man sich eher mit einer Gondel bewegen kann. Die Geschichte erzählt von den Gentlemen-Ganoven, die den Reichen und Betuchten derart geschickt das Geld aus den Taschen ziehen, dass diese es selbst erst mitbekommen, wenn es schon zu spät ist. Wäre da nicht ein skrupelloser Mörder, der sich der Gentlemen-Ganoven bedienen möchte, um sein Ziel zu erreichen...Der Folgeband "Sturm über Roten Wassern" war selbstverständlich ebenfalls "Pflichtlektüre" und nun ist das große Warten bis zum November dieses Jahres angesagt, wenn der dritte Band "Die Republil der Diebe" erscheinen soll. 

Und last but not least darf folgender Roman definitiv nicht fehlen: "Stadt der Diebe" von David Benioff. Leningrad, Russland während des zweiten Weltkrieges. Zwei junge Männer können nur ihr Leben retten, wenn sie dem Kommandanten der russischen Armee zwölf Eier für die Hochzeitstorte seiner Tochter besorgen können. Aber wo findet man ein Dutzend Eier? In einer Stadt, die vom Hunger regiert wird und in der es fast nichts mehr zum Essen gibt, in der selbst Menschen zu Kanibalen werden? Eine sehr traurige, aber auch schöne Geschichte über die Kraft von Freundschaft. Und da ich ja auch immer etwas geizig beim Vergeben von Eulen bin...aber dieses Buch hat volle fünf Eulen verdient! Definitiv ein Buch "mit Substanz". 

Und jetzt möchte ich es wissen! Welches ist euer oder sind eure Halbjahres-Lesehighlights???


+ + + Die Montagsfrage ist eine neu gestartete, wöchentliche Aktion von Paperthin. + + +